Offene Bildungsressourcen: Neues Unterstützungsangebot ab Sommersemester 2017

Im Rahmen des Hochschulraum-Strukturmittel Projekts Offene Bildungsressourcen / Open Education Austria (07/2016 -12/2018, gemeinsam mit UB und ZID) unterstützt das CTL Studienprogrammleitungen und Lehrende ab dem Sommersemester bei der Entwicklung von digitalen Lehr-/Lernmaterialien (z.B. Erklärvideos, Lernpfade, E-Skripten), zunächst im Bereich Lebenswissenschaften und MINT.

Indem Lehrende ihre Materialien als Offene Bildungsressourcen bzw. Open Educational Resources (OER) im Internet frei zur Verfügung stellen, erfahren sie Anerkennung von FachkollegInnen bezüglich der Qualität ihrer Lehre, ermöglichen sie den FachkollegInnen die Nachnutzung hochwertiger Materialien und erleichtern Studierenden das selbständige Lernen und Schließen von Wissenslücken.

Das Unterstützungsangebot umfasst:

Mediendidaktische Beratung: Offene Bildungsressourcen können für unterschiedliche Zwecke entwickelt werden, das Schließen von Wissenslücken vor dem Studium (z.B. Lernen für Aufnahmeverfahren oder in Brückenkursen) oder das kontinuierliche Lernen im Studium, etwa im Rahmen von „Flipped Classroom“ Lehrveranstaltungen mit gezielter Vor- und Nachbereitung der Vorlesungstermine. Die Beratung zielt darauf ab, ausgehend vom Einsatzszenario die mediendidaktischen Anforderungen zu spezifizieren, die zeitgerechte Umsetzung zu unterstützen sowie den wirkungsvollen Einsatz der Materialien zu planen.

Ergänzend werden praxisorientierte Workshops zu Offenen Bildungsressourcen angeboten.

Niederschwellige Infrastruktur für Videoproduktion: Mit dem Medienraum und bedienfreundlicher Hard- und Software steht für Lehrende, die selbst (Erklär)Videos erstellen wollen, eine neue Infrastruktur zur Verfügung.

Ausgebildete E-TutorInnen unterstützen Lehrende vor Ort bei der Videoproduktion (Aufnahme, Animation, Schnitt) sowie weiterer Contentproduktion (wie E-Skripten, Lernpfade inkl. Grafiken). Das CTL führt bei den Studienprogrammleitungen im SS 2017 eine Bedarfserhebung durch. Interessierte Lehrende können auch direkt im CTL (sylvia.lingo@univie.ac.at) ihren Bedarf angeben.

Urheberrecht: Wenn Lehrende ihre Materialien als Offene Bildungsressourcen im Internet frei zur Verfügung stellen, sind sie mit einer Reihe urheberrechtlicher Fragen konfrontiert. Damit das Urheberrecht keine Hürde darstellt, wird im Rahmen des HRSM Projekts eine urheberrechtliche Clearingstelle eingerichtet.

Veröffentlichung im Fachportal: Lehrende können die entwickelten Lehr-/Lernmaterialien ab Wintersemester 2017/18 am Open Education Austria Fachportal als Offene Bildungsressourcen veröffentlichen. Entsprechend dem Ownerprinzip entscheiden Lehrende als UrheberInnen selbst, welche Creative Commons Lizenz sie wählen wollen. Eine detaillierte Beschreibung der Lizenzen aus urheberrechtlicher Sicht folgt im Rahmen des Projekts.

Informationen:

HRSM Projekt Open Education Austria (Projektpartner, Arbeitspakete, Veranstaltungen): openeducation.at

Ansprechpersonen: Charlotte Zwiauer (HRSM Projekt), Sylvia Lingo (HRSM Projekt), Felix Schmitt (HRSM Projekt) Gisela Kriegler-Kastelic (OER für Aufnahmeverfahren)