Qualität von Prüfungen

Leistungsüberprüfungen sind ein wesentlicher Bestandteil universitärer Lehre, qualitätsvolle und faire Leistungsüberprüfungen spielen beim Erreichen einer stärkeren Studierendenzentriertheit eine tragende Rolle. Dazu ist es erforderlich, das Wissen und Können der Studierenden in den Mittelpunkt des Lehrens sowie des Prüfens zu stellen.

Für die konkrete Umsetzung in einer Lehrveranstaltung bedeutet dies, Studienziele (Learning Outcomes) nach Wissen und Können auszudifferenzieren und die Leistungsüberprüfung auf diese Ziele abzustimmen. Bei schriftlichen Arbeiten sind Lehrende gefordert, für Studierende Anforderungen und Kriterien für die Beurteilung im Vorfeld transparent zu kommunizieren sowie Studierende im Schreibprozess zu fördern.

Das CTL bietet für Studienprogrammleitungen und Lehrendenteams Auswertungen (Informationen zu Auswertungen), Beratung und Begleitung von Prozessen zur Steigerung der Qualität von Prüfungen, Materialien sowie Workshops.

Workshop 1

„Qualität von schriftlichen und mündlichen Prüfungen“

Ziele und Inhalte:

  • Studienzielorientiertes Prüfen in der Praxis umsetzen
  • Formulieren von studienzielorientierten Prüfungsfragen
  • Faires Beurteilen auf Basis transparenter Kriterien
  • Beurteilungsfehler vermeiden

Inhalte siehe auch im Dokument: Erstellen von schriftlichen, mündlichen und Multiple-Choice-Prüfungen

Workshop 2

„Betreuen und Beurteilen von schriftlichen Arbeiten“

Ziele und Inhalte:

  • Studentische Schreibprozesse und typische Probleme explizieren
  • Betreuung auf die Phasen des Schreibprozesses abstimmen
  • Feedback: Relevanz, Ebenen und Methoden kennen
  • Transparente Kriterien für die Beurteilung entwickeln

Die genaue Ausrichtung der Workshops wird mit der Studienprogrammleitung festgelegt.

Ergänzend bietet das CTL Veranstaltungen mit (inter-)nationalen ExpertInnen im Rahmen der CTL-Lectures und von Teaching Competence.

Ansprechpersonen:
Charlotte Zwiauer (Beratung)
Reinhard Schott (Workshop 1)
Brigitte Römmer-Nossek (Workshop 2)