Tag der Lehre 2016: „Forschen lernen - Schreiben lehren - Feedback geben“

Gut ausgebildete AbsolventInnen bringen neben Fach- und Methodenkompetenzen auch Analysefähigkeit, vernetztes Denken und sprachliche Kompetenzen in eine inter/nationale Berufswelt mit. Dieses Kompetenzbündel, das für das Verfassen von Abschlussarbeiten sowie professionelles Handeln im Beruf erforderlich ist, muss im Studium schrittweise eingeübt werden und erfordert von den Lehrenden über die Note hinausgehendes verbesserungsorientiertes Feedback.

Besonders in den forschungs- und schreibintensiven Schlüssellehrveranstaltungen eines Studiums gilt es Lernsituationen herzustellen, in denen Studierende entlang von Fragestellungen selbst forschendes Handeln praktizieren. Schreiben kann dabei als Mittel des Lernens den vertieften Erkenntnisgewinn fördern und es dient der Kommunikation gewonnener Erkenntnisse.

Wissenschaftliches Schreiben ist in die Arbeits- sowie Erkenntnisformen einer Disziplin eingebettet und es erfolgt innerhalb der fachlichen Konventionen. Im Laufe des Studiums sollten Studierende diese Konventionen erlernen, damit sie besonders in der Abschlussarbeit ihre Erkenntnisse fachlich angemessen kommunizieren können.

Termin und Ort: 20.5.2016, 10:00-13:00 Uhr, Dachgeschoß Juridicum (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

Zielgruppe: Studienprogrammleitungen, (Vize-)DekanInnen für Lehre, curriculare Arbeitsgruppen sowie interessierte Lehrende

Ziele:

Die TeilnehmerInnen erlangen praktische Kenntnisse zu Förderungsmöglichkeiten von fachspezifischen Forschungs- und Schreibkompetenzen:

  • Schrittweisen Aufbau von Fach-, Methoden- und Schreibkompetenz bis zur Abschlussarbeit verstehen
  • Unterstützung und Bedeutung von Feedback für die Studierende diskutieren
  • Zusammenhang von Forschungs- und Schreibkompetenz erkennen

Detailprogramm:

10:00

Eröffnung
Christa Schnabl (Vizerektorin für Studium und Lehre)

10:10

Input Otto Kruse (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Verfasser des Dossiers der UZH Wissenschaftliches Schreiben und studentisches Lernen)

10:30

Input CTL

10:40

Arbeitsgruppen

  1. Aufbau von Forschungs- und Schreibkompetenz im Studium
    Moderation/Input: Brigitte Lueger-Schuster (Psychologie), Hanna Mayer (Vize-SPL/Vizedekanin Fak. f. Sozialwiss.)
  2. Schreibmentoring und Verknüpfung mit schreibintensiven Lehrveranstaltungen
    Moderation/Input: Elisabeth Goldarbeiter-Liskar (SPL Kunstgeschichte), Ursula Naue (Vize-SPL Politikwiss.)
  3. Anforderungen und Beurteilungen in schreibintensiven Lehrveranstaltungen
    Moderation/Input: Stefan Zahlmann (SPL Geschichte), Helmut Gruber (Phil.-Kult. Fak.)
  4. (Peer) Feedback in MINT und Lebenswissenschaften
    Moderation/Input: Rainer Abart (Vize-SPL Erdwiss.), Karl-Heinz Wagner (Vizedekan Fak. f. Lebenswiss.)
  5. (Peer) Feedback in Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften
    Moderation/Input: Michaela Schaffhauser-Linzatti (SPL Wirtschaftswiss.), Michaela Windischgrätz (Vize-SPL Rechtswiss.)

12:00

Ergebnispräsentation und Abschluss

12:30

Buffet und Gelegenheit zum Austausch