Rubrics

Beurteilungsschemata für schriftliche Arbeiten und Prüfungen

Workshopziele

  • Sie werden sich der Grundlagen der Leistungsbeurteilung bewusst: Zweck der Beurteilung, Kompetenzmodelle, Testmethode, Grundlagen der Aufgabenstellung, Qualitätskriterien, Norm- vs. Kriteriumsreferenzierung, Verfahren zur Kompetenzstufensetzung.
  • Sie sind mit den Grundlagen einer Rubric-Erstellung vertraut und können Rubrics in Ihrer Lehre einsetzen.

Workshopinhalte

Rubrics sind Schemata, die auch bei Aufgabenstellungen mit verhältnismäßig großem Gestaltungsraum für Studierende (z.B. schriftliche Arbeiten, schriftliche Prüfungen mit offenen Fragen) eine möglichst objektive Leistungsbeurteilung unterstützen sollen. Als Lehrende legen Sie dafür im Vorfeld zunächst Beurteilungskriterien fest. In einem weiteren Schritt bestimmen Sie das Niveau, das für das Erreichen einer bestimmten Beurteilungsstufe (Note) oder Punktzahl notwendig ist.

Nach einer Einführung in die theoretischen Grundkonzepte werden diese an Hand eines praktischen Beispiels demonstriert. In fachverwandten Kleingruppen diskutieren Sie im Anschluss Möglichkeiten der Entwicklung von eigenen Rubrics.

Wichtiger Hinweis

Dieser Workshop zur Entwicklung von Rubrics ist Teil des Kooperationsprojekts „Besseres Schreiben“ zwischen Universität Wien und Wirtschaftsuniversität Wien. Im Anschluss an die Einführung zur Arbeit mit Rubrics durch die beiden Referenten geben ExpertInnen der beiden beteiligten Universitäten Kurzinputs zum Status-quo der Einführung von Beurteilungsschemata an ihren jeweiligen Institutionen, um Erfahrungswissen interuniversitär auszutauschen.

Zielgruppe

  • Universitätslehrende, die Rubrics für schriftliche Arbeiten oder Prüfungen einsetzen und selbst entwickeln möchten
  • Universitätslehrende, die gefordert sind, in Abschlussarbeiten mit vorgegebenen Rubrics zu beurteilen, und daher die Grundlagen dieses Beurteilungsverfahrens besser kennenlernen möchten

Methoden

  • Präsentation
  • Gruppenarbeit
  • Diskussion

Leitung:

Mag. Dr. Hermann Cesnik

Studienabschluss 1989 (Uni Klagenfurt), Doktorat 2003 (Uni Wien), seit 1994 an der Universität Klagenfurt im Bereich “Empirische Forschungsmethoden”. Ab 2007 Spezialisierung auf Language Testing insbesondere in den Bildungsstandards (E8, D4) und in den Feldtestungen der Standardisierten Reife- und Diplomprüfung in Deutsch. Details unter www.uni-klu.ac.at/~hcesnik

ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Günther Sigott

Günther Sigott ist promovierter Anglist und Romanist mit Habilitation für das Fach Angewandte Linguistik und außerordentlicher Professor am Institut für Anglistik der Universität Klagenfurt. Sein Arbeitsbereich im engeren Sinn ist Sprachtestentwicklung und Sprachtestforschung. Er war maßgeblich an der Entwicklung nationaler Sprachtestsysteme beteiligt.

Termin

Mi., 30. Mai 2018, 12:30 bis 17:00 s.t.

Ort

Center for Teaching and Learning (CTL), Universität Wien, 1010 Wien, Universitätsstraße 5

Anmeldung

Die Anmeldung ist ab Februar 2018 über die Website der Personalentwicklung der Universität Wien möglich.