Anregungen der empirischen Lehr-/Lernforschung für die Gestaltung universitärer Lehre

Workshopziele

  • Sie kennen grundlegende empirische Befunde der Lehr-/Lernforschung mit Schwerpunkt auf Fragen der Motivation.
  • Sie können Konsequenzen dieser empirischen Ergebnisse für Ihre Lehrpraxis ableiten.
  • Sie entwickeln beispielhafte Szenarien für Lehrveranstaltungen und erhalten Handreichungen zur Inspiration.

Workshopinhalte

Der Workshop greift zunächst auf, was wir aus der Motivationsforschung wissen, um die Lehre für Lernende und Lehrende attraktiv und selbstbestimmt motiviert zu gestalten. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Self-Determination-Theory (Ryan & Deci, 2000). Darauf aufbauend wollen wir uns der Frage widmen, wie Lehrveranstaltungen effektiv gestaltet werden können – motivations- und lernförderlich. Dabei greifen wir u.a. auf Erkenntnisse der Hattie-Studie zurück, die mit der Antwort auf die Frage „Was ist guter Unterricht?“ in der Schul- und Unterrichtsforschung zurecht große Aufmerksamkeit erfahren hat. Gemeinsam entwickeln wir eine Übersetzung für konkrete Szenarien von Lehrveranstaltungen an Universitäten. Abschließend diskutieren wir, wie mit der Herausforderung unterschiedlicher Eingangskompetenzen und Leistungsniveaus umgegangen werden kann.

Zielgruppe

  • Universitätslehrende

Methoden

  • Vortragselemente
  • Entwicklung beispielhafter Unterrichtsszenarien
  • Gruppendiskussion

Foto: Pat Röhring

Leitung: Dr. Wiebke Esdar

Diplompsychologin, BA Sozialwissenschaften und Geschichte, Promotion zu Zielkonflikten und Lehrmotivation von NachwuchswissenschafterInnen, anschließend Projektleitung von “HeLGA – Heterogenitätsorientierte Lehre – Gelingensbedingungen und Anforderungen” (Uni Bielefeld); Forschungsschwerpunkte: Arbeitsplatz Hochschule und Hochschullehre.

Termin

Di., 03. April 2018, 09:00 bis 17:00 s.t.

Ort

Center for Teaching and Learning (CTL), Universität Wien, 1010 Wien, Universitätsstraße 5

Anmeldung

Die Anmeldung ist ab Februar 2018 über die Website der Personalentwicklung der Universität Wien möglich.