Lehre im Wintersemester 2020/21

Rahmenbedingungen, Planungsprinzipien und Unterstützung

Rahmenbedingungen

  • Aufgrund der labilen Infektionslage und der damit einhergehenden Unsicherheiten wird im Wintersemester eine hohe Flexibilität in der Lehre erforderlich sein. Abstands- und Hygieneregeln sind jedenfalls zu beachten.
  • Lehrveranstaltungen können im Wintersemester digital, hybrid oder Vor-Ort durchgeführt werden. Die Entscheidung für ein Format wird beeinflusst durch folgende Parameter:
    • Vorgaben innerhalb der jeweiligen Studienprogrammleitung (z.B.: Vorrang von StEOP-Einheiten vor Ort, große Vorlesungen digital …),
    • Anforderungen und Möglichkeiten in der jeweiligen LV,
    • Raumbedingungen vor Ort und
    • jeweils aktuelle Infektionslage (kann sich rasch ändern).
  • Aktuelle Rauminformationen (Belegungszahl unter Corona-Bedingungen, technische Ausstattung) finden sich in u:space. Informationen zum Umgang mit der Infektionslage finden Sie im Intranet, s. Coronavirus, Lehre.  

Planungsprinzipien

  • Damit der Lehr- und Prüfungsbetrieb – unabhängig von der Infektionslage – stabil bleibt, wird Lehrenden empfohlen, ihre LVs von Beginn an in Moodle digital zu begleiten. Die LVs sollten innerhalb kurzer Zeit auf rein digital (live synchron zeitgleich oder asynchron zeitversetzt) umgestellt werden können, falls sie nicht gänzlich digital durchgeführt werden.
  • Im Fokus der Planung stehen die priorisierten Learning Outcomes, die Studierende erreichen sollen. Die verfügbare Zeit vor Ort ist besonders wertvoll und sollte daher gezielt genutzt werden (zum Beispiel für StEOP-Einheiten, den Aufbau spezifischer Kompetenzen in diskurs- oder übungsintensiver Lehre).
  • Die synchronen oder beinahe synchronen Kontaktstunden (1 SWS = 14 Einheiten á 45min) mit den Studierenden (Vor-Ort oder digitale Präsenz) sollen qualitätsvolle Interaktionen zwischen Lehrenden und Studierenden gewährleisten. Die Ausgestaltung der Kontaktstunden hängt vom Typ und didaktischen Konzept der Lehrveranstaltung ab.

LV-Modelle und Formate

  • Die Universität Wien versteht sich weiterhin als Präsenzuniversität und will ihren Studierenden den direkten Austausch mit Lehrenden und Peers ermöglichen.
  • Hybride Lehre stellt für Lehrende eine Möglichkeit dar, dies auch in der jetzigen Situation zu gewährleisten. Dabei nimmt eine begrenzte Gruppe von Studierenden im Hörsaal teil, eine Gruppe folgt digital (live synchron oder asynchron). Sofern auf Grund der Infektionslage erforderlich, kann Vor-Ort Präsenz auf digitale Präsenz (live synchron) umgestellt werden.
  • Bei hybriden Formaten können studentische Mitarbeiter*innen, aber auch Studierende in spezifischen Rollen unterstützen (s. Handreichungen). Studierende können eine Schnittstellenfunktion für das Einbeziehen der Gruppe, die digital teilnimmt, übernehmen und z.B. für die Moderation im digitalen Raum verantwortlich sein. Dafür können sie Bonuspunkte oder Teilleistungen erlangen.

Weitere Informationen zu den Modellen finden Sie hier.

Unterstützung

  • Das Unterstützungsangebot für Lehrende – Modelle und Moodle-Templates zur Inspiration für hybride LVs, virtuelle Sprechstunden, Webinare, persönliche Beratung – finden Sie hier.
  • Moodle Newsroom. Der Moodlekurs Moodle Newsroom (früher: Austausch zu home-learning) besteht aus den Bereichen Austausch, Neuigkeit und Inspiration, sowie einem Ressourcen-Fundus. Der Kurs soll Raum zum Austausch über die digitale Lehre mit Moodle bieten, gezielt über Neuigkeiten zum digitalen Lehren und Lernen an der Universität Wien informieren und zum studierendenzentrierten E- und Blended-Learning anregen. Den Einschreibeschlüssel für den vom CTL und vom ZID betreuten Kurs finden Sie im Intranet.