LV-Modelle für hybride Lehre im Wintersemester 2020/21

Die Lehre an der Universität Wien kann - je nach Situation, Lehrveranstaltungstyp, Lehrpräferenz - sowohl digital als auch vor Ort im Hörsaal oder aber auch hybrid durchgeführt werden. Das erfordert von den Lehrenden eine Flexibilität in der Ressourcen- und Lehrplanung.  

Ziel ist es, alle Lehrenden bestmöglich bei der Planung dieser herausfordernden Lehre zu unterstützen und den Studierenden der Universität Wien weiterhin erfolgreiches Studieren zu ermöglichen und Studierbarkeit sicherzustellen. Dies gilt besonders für Studieneinsteiger*innen, internationale Studierende, Studierende mit bes. knappen Zeitressourcen (Berufstätigkeit u.a.) sowie Risikogruppen.

Formate

Die digitale Lehre beinhaltet alle bereits erprobten Konzepte des Sommersemesters 2020 und schafft folgende Möglichkeiten:

Die Vor-Ort-Lehre umfasst die Durchführung von Lehrveranstaltungen (Seminare, Übungen, Praktika) wie gewohnt in den Räumlichkeiten der Universität, sofern die Raumkapazitäten es zulassen. Die verfügbare Zeit vor Ort ist besonders wertvoll und sollte daher gezielt genutzt werden (z.B. für StEOP-Einheiten, Laborübungen).

Die hybride Lehre als Kombination von digitaler Lehre und Vor-Ort-Lehre kann vielfältige Ausprägungen annehmen:

  • Synchrones (zeitgleiches) Setting: Ein Teil der Studierenden nimmt im Hörsaal teil, während die restliche Gruppe digital live zugeschaltet ist (z.B. via Videokonferenztool oder u:stream im Hörsaal in Kombination mit einem Rückkanal, zb.: Forum).
  • Blended Learning: Studierende werden in Gruppen eingeteilt, die die Lehrveranstaltung alternierend vor Ort besuchen. Die Gruppe, die nicht vor Ort ist, bearbeitet zeitversetzt digitale Inhalte. In einer anderen Variante können Studierende freiwillig vor Ort teilnehmen, während alle Studierenden digitale Materialien zum Selbststudium erhalten.

Folgende Faktoren können als Entscheidungshilfe dienen, ob Sie Ihre Lehre als digitale Lehre, als Vor-Ort-Lehre oder als hybride Lehre anbieten wollen: 

  • Art der Lehrveranstaltung: pi, npi, Laborlehre, Übung etc.
  • Didaktische Präferenzen: Welche didaktischen Settings werden bevorzugt?
  • Zahl der angemeldeten Studierenden: Wieviele Studierende werden erwartet? Informieren Sie sich dazu auf u:space.
  • Raumkapazität: Welcher Raum steht zur Verfügung und wie viele Personen sind darin unter Einhaltung der Abstandsregelungen zugelassen?
  • Technische Ausstattung: Überprüfen Sie die technische Ausstattung des Raums

Modelle für hybride Lehre

Die folgenden Modelle sind Unterstützungsangebote, die Lehrende bei der Konzeption von hybrider Lehre in ihre Planung ganz oder auch teilweise einbinden können. Sie wurden mit Fokusgruppen unter Beteiligung von Studienprogrammleiter*innen und Lehrenden der Universität Wien erarbeitet und bei der SPL-Konferenz am 01. Juli 2020 zur Diskussion gestellt. 

Foliensatz als PDF zum Download

Modelle für npi-LVs

Modelle für pi-LVs (SE/UE etc.)

Unterstützungsangebote

Persönliche Unterstützung und Beratung

  • Virtuelle Sprechstunden zur möglichen Umsetzung der hybriden Lehre finden wöchentlich am Mittwoch im Moodle Newsroom (früher: Austausch zu home-learning; Einschreibeschlüssel) statt.
    Aktuelle Sprechstundentermine finden Sie hier.
  • Webinare mit Informationen über einzelne Modelle und Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen. Die nächsten Webinartermine finden Sie hier.
  • E-Multiplikator*innen können bei der Umsetzung unterstützen. Eine Liste der aktuellen E-MUs finden Sie hier.
  • Persönliche Beratung und Anfragen übernimmt das Team Digitale Lehre jederzeit sehr gerne (Kontaktformular)

 

Vorlagen & Handouts