VO-Basismodell 1 "Vorlesung mit Videokonferenztool"

Beschreibung

Dieses hybride Basismodell umfasst eine Vorlesung mit Input durch die Lehrperson (durch Vortrag/Präsentation u.ä.), wobei sich nur eine begrenzte Studierendengruppe im Hörsaal befindet und die restliche Studierendengruppe digital live via Videokonferenz-Tool zugeschaltet wird. Des Weiteren kann der Input auch für die Studierenden aufgezeichnet und danach ggf. zur Verfügung gestellt werden.

Ablauf einer Einheit

  • Beginn: Die Lehrperson startet zu Beginn ihres Vortrages/Inputs das Videokonferenztool und überprüft den Ton und die Kameraeinstellung (am eigenen Notebook oder falls verfügbar am Hörsaal-PC). Ab diesem Zeitpunkt können die digital zugeschalteten Studierenden der Lehrveranstaltung folgen und via Chat und Umfragetool im Videokonferenztool teilnehmen.
  • Vortrag/Interaktionen: Während der Wissensvermittlung der Lehrenden finden Interaktionen mit den Studierenden statt, indem Fragen ins Plenum gestellt werden, Umfragen gestartet werden, Fragen aus dem Plenum beantwortet werden etc. Die Fragen und Kommentare der Studierenden vor Ort sollte die Lehrperson paraphrasieren und wiederholen, sodass die live digital zugeschalteten Zuseher*innen der Interaktion im Hörsaal folgen können (nur die Lehrperson hat ein Mikrofon und ist in der Live-Übertragung zu hören). Ebenso sollte die Lehrperson die im Chat geschriebenen Kommentare der online teilnehmenden Studierenden für die Studierenden von Ort paraphrasieren.
  • Abschluss: Abschließend können den Studierenden ein Ausblick auf die nächste Vorlesungseinheit und ggf. Leitfragen zur weiteren Bearbeitung und Reflexion mitgegeben werden. Dies macht die Lehrperson entweder mündlich, auf den Präsentationsfolien oder auch auf Moodle.

Studierenden-Aktivierung

  • Ad-Hoc Fragen, Diskussionsfragen, Meinungsfragen, Umfragen über das Videokonferenztool und vor Ort. 
  • Zuschaltung einzelner Studierender (abhängig von den Settings im Videokonferenztool)
  • Leitfragen können Studierende ebenfalls unterstützen, sich mit den Lerninhalten im Selbststudium intensiver zu beschäftigen (inhaltliche Fokussierung) und kontinuierlich mitzulernen.

Zu beachten

Die Lehrperson muss die digitale Komponente direkt vor Ort jederzeit mitbedenken und auch die technischen Aspekte beachten.

  • Die Kommentare und Fragen sowohl der im Raum anwesenden Studierenden als auch der live zugeschalteten Gruppe sollten in den Vortrag eingebaut werden
  • Die Betreuung des Chats oder ggf. die Umfrage im Videokonferenz-Tool kann idealerweise von Tutor*innen übernommen werden. Auch ist eine klare Aufgabenvergabe an Studierende (zur Kompensation von Leistungen oder als Bonuspunkt oder Teilleistung) möglich.
  • Falls im Raum anwesende Studierende ebenfalls in das Videokonferenztool eingeloggt sind, kann das die Kapazitätsgrenzen des Tools (vgl. technische Ausstattung) überschreiten. Anwesende Studierende müssen unbedingt Ihr Mikrofon ausschalten, da es sonst zu Rückkoppelungen im Raum kommt.
  • Passen Sie die Teilnehmer*innensettings für digital zugeschaltene Studierende gegebenenfalls an. Weisen Sie Ihre Studierenden darauf hin ihr Mikrofon auszuschalten, um Störgeräusche zu  vermeiden.
  • Falls eine Aufzeichnung stattfindet, weisen Sie Ihre Studierenden darauf hin (Achtung, auch der Chat wird aufgezeichnet) und geben Sie bekannt, ob diese nach der Einheit zur Verfügung gestellt wird oder nicht.

Erforderliche technische Ausstattung

  • Vor Ort: eigenes Notebook oder Hörsaal-PC mit Funkmikrofon/Handmikrofon und Webcam (falls verfügbar)
  • Moodlekurs für zugeschaltete Studierende
  • Bis 100 Teilnehmende: BigBlueButton/Collaborate
  • Ab 100 Teilnehmenden: Collaborate
  • Ab 500 Teilnehmenden: u:stream (falls verfügbar)

Aufteilung der Studierenden

  • Begrenzte Anzahl im Hörsaal (je nach Kapazität des Hörsaals): Interessensbekundung über Moodle
  • Rest der Studierenden von zu Hause live digital zugeschaltet

Mögliche Art der Leistungsüberprüfung

Schriftliche Prüfung mit Prüfungsbogen/Take Home oder direkt in Moodle (MC/Offen)