Rollen- und Planspiele als zielführende Methodik von aktivem Lernen

Workshopziele

  • Sie kennen Einsatzmöglichkeiten und Potentiale von Plan- und Rollenspielen in der Lehre.
  • Sie kennen verschiedene Beispiele der guten Praxis im Hinblick auf die vorgestellte Methodik.
  • Sie können durch den Einsatz von Rollen- und Planspielen ein höheres Aktivierungsniveau bei Studierenden erreichen.
  • Sie nehmen im Workshop an einem praktischen Austausch von Erfahrungen mit KollegInnen teil.

Workshopinhalte

Plan- und Rollenspiele können in Lernprozessen die Verbindung von erlernten Wissensinhalten mit praktischen Anwendungsmöglichkeiten fördern. Dabei wird Studierenden ermöglicht, das neu erlernte Wissen in handlungsbezogenen Situationen direkt anzuwenden und sich aktiv einzubringen. Ein Potenzial von Rollen- und Planspielen liegt u.a. in der Bearbeitung berufsrelevanter Situationen oder systemischer Komponenten, wobei oft eine gewisse Komplexitätsreduktion nötig ist.

Im Workshop werden wir zunächst die (lern-)theoretischen Grundlagen dieser Lehr-/Lernmethode behandeln. Dabei werden die Charakteristika und Trennlinien beider Methoden herausgearbeitet. Danach sollen verschiedene Praxisbeispiele aus mehreren Fachbereichen Inspiration sein und zum Einsatz in der eigenen Lehre anregen.

Damit Rollen- und Planspielen in der Lehrveranstaltung gelingen, bedarf es in aller Regel inhaltliche Vorbereitung der Studierenden. Die Anleitung des Selbststudiums wird daher im Workshop eine wichtige Rolle spielen – genauso wie die Nachbereitung in Form von mehrstufigen Debriefings.

Zielgruppe

  • Universitätslehrende, die bereits erste Erfahrungen mit Rollen- und/oder Planspielen in der Lehre gemacht haben oder erstmals überlegen, sie in künftigen Lehrveranstaltungen einzusetzen

Methoden

  • Vorstellen verschiedener erprobter Praxisbeispiele
  • Erarbeitung von möglichen Praxistransfers in die eigene Lehre, inkl. Überlegungen zu notwendigen Adaptierungen in unterschiedlichen Lehrveranstaltungstypen
  • Nutzen der individuellen Lehrerfahrungen der Teilnehmenden, um Handlungsansätze und Lösungsvorschläge zu erarbeiten

Leitung: Mag. Wolfgang Gruber

Seit 2009 Universitätslektor und seit 2012 Hochschuldidaktiker an verschiedenen österreichischen und deutschen Hochschulen mit Tätigkeitsschwerpunkten in Hochschuldidaktik, Game Based Learning, Globalgeschichte, Plan- und Rollenspielen mit multiplen Stakeholdern im Hochschulkontext. Preisträger für innovative Projekte in der Lehre der Universität Wien 2012.

Termin

Fr., 29. Mai 2020, 09:00 bis 13:00 s.t.

Ort

Center for Teaching and Learning (CTL), Universität Wien, 1010 Wien, Universitätsstraße 5

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt ab Jänner 2020 über die Kursdatenbank der Personalentwicklung der Universität Wien.