CTL-Lectures │ Workshops

Das Programm für das Wintersemester 2018 /19 wird laufend ergänzt

Die CTL-Veranstaltungsreihe (Lectures, Workshops) bietet interessierten Lehrenden, FunktionsträgerInnen und TutorInnen neue Möglichkeiten der Gestaltung von Lehre und Lernen durch ExpertInnen anderer Universitäten kennenzulernen und zu diskutieren sowie das eigene Handlungsrepertoire zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Donnerstag, 06. Dezember 2018, 13:30 – 14:30h

Dr. Sebastian Walzik, Berlin

Lecture: „Was lernen die Studierenden in meiner Lehrveranstaltung wirklich? Lernerfolgskontrollen formativ einsetzen“

Was nehmen meine Studierenden eigentlich genau aus meiner Veranstaltung mit und wie lernen sie im Einzelnen? Was ist hier förderlich, was hinderlich?

Lehrende nutzen verschiedenste Methoden, um einen guten Kontakt zum Lernprozess der Studierenden zu halten. An einigen Universitäten spricht man in diesem Zusammenhang auch von „Classroom Assessment Techniques“ oder „CATs“. Sie funktionieren wie kleine Übungen oder Tests, nur sind sie häufig anonym und stets formativ angelegt. So können Lernerfolge und Lernwege aufgezeigt werden. Außerdem können sich Lehrende und Lernende gemeinsam unterstützen, was sie tun und lassen können, um das gemeinsame Tun sinnvoll zu gestalten.

Dieser Beitrag gibt einen Einblick in die Hintergründe und wesentlichen Merkmale dieses Ansatzes, zeigt die Vielfalt seiner Einsatzmöglichkeiten auf und geht auf Wirkungen und mögliche positive Nebenwirkungen ein.

Inhaltlich geht es dabei um Möglichkeiten formativer Lernerfolgskontrolle, Lehren als Unterstützung von Lernen, Tipps & Tricks zum Einsatz von CATs, Gestaltung einer fehlerfreundlichen Lernatmosphäre und Souveränität zweiter Ordnung.

Ort: Learning Lab, Center for Teaching and Learning, Universitätsstraße 5/ 3. Stock (Lift), 1010 Wien

Um Anmeldung wird gebeten: veranstaltung.ctl@univie.ac.at

Ansprechperson: Dr.in Brigitte Kossek

Montag, 28. Jänner 2019, 13:30 – 14:30h

Elke Heublein, MA

Lecture: „Heterogenität und Diversität – zum erfolgreichen Umgang mit Vielfalt in der Lehre“

An der Universität treffen viele Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen aufeinander. Beispiele sind Herkunft, Sprache, Alter, aber auch unterschiedliche Vorkenntnisse oder außeruniversitäre Verpflichtungen. Hinzu kommt die individuelle Präferenz der Studierenden bezüglich ihres persönlichen Lernstils. Die Ansicht, dass Vielfalt als Chance verstanden werden muss, wird von einem Großteil der Hochschullehrenden geteilt. In der Praxis herrscht jedoch oft Verunsicherung, wie konkret auf die vielfältigen Hintergründe und Bedürfnisse der Studierenden eingegangen werden kann. Eine konkrete Antwort bietet hier der Ansatz von Working Between Cultures, der eine begriffliche Abgrenzung zwischen Heterogenität und Diversität vornimmt und den Lehrenden Empfehlungen an die Hand gibt, wie sie die eigene Lehre sowohl diversitätsgerecht als auch heterogenitätssensibel gestalten können.

Der Vortrag ist folgenden Fragen gewidmet:

  • Vielfalt an der Hochschule: Worin unterscheiden sich meine Studierenden? Wo liegen ihre Gemeinsamkeiten?
  • Diversität und Heterogenität: Was verbirgt sich hinter den beiden Begriffen und welche Ziele verfolgen die Ansätze?
  • Wie kann ich meine Lehre gestalten, um angemessen auf die Vielfalt der Studierenden zu reagieren?

Ziel des Vortrags ist es, den Lehrenden konkrete Anregungen und Umsetzungsvorschläge mitzugeben, die niederschwellig umsetzbar sind.

Ort: Learning Lab, Center for Teaching and Learning, Universitätsstraße 5/ 3. Stock (Lift), 1010 Wien

Um Anmeldung wird gebeten: veranstaltung.ctl@univie.ac.at

Ansprechperson: Dr.in Brigitte Kossek