Synergien von Open Science und Open Education

Das Potenzial von freien Bildungsressourcen

 Ziele & Inhalte

  • Sie verstehen die Relevanz von Open Education und Synergien mit Open Science.
  • Sie kennen den aktuellen Stand bezüglich der Auffindbarkeit von internationalen und nationalen Open Educational Resources (OER).
  • Sie können Ihre OER veröffentlichen und anderen Lehrenden zur Verfügung stellen.
  • Sie kennen die Unterschiede zwischen offenen Lizenzen und deren Anforderungen an OER.
  • Sie haben Ihr Lehrkonzept/Ihre Lehrgestaltung hinsichtlich der Einbindung von OER weiterentwickelt und sich mit Kolleg*innen zu freien Bildungsressourcen ausgetauscht.

Analog zu institutionell verankerten Aktivitäten im Bereich Open Access in der Forschung, beginnen sich Open Educational Resources (OER) an Hochschulen zu etablieren und stoßen bei Lehrenden, Studierenden und Leitungsebenen auf zunehmendes Interesse. In der EU Open Science Policy ist verankert, dass "educational skills" im Bereich Open Education ein zentraler Bestandteil der Praktiken von Open Science sind. (European Commission, 2019). Neben dem Kompetenzaufbau zur Verwendung und Erstellung von OER ist deren Verfügbarkeit und Auffindbarkeit von zentraler Bedeutung, um die Nachnutzung von OER nachhaltig zu sichern. Seitens der Fördergeber*innen ist immer öfter vorgesehen, Inhalte auch im Kontext der Hochschulbildung langzeitarchiviert verfügbar zu machen.

Dieser Workshop bietet Ihnen eine Einführung in die Thematik der freien Bildungsressourcen, zeigt Synergien zwischen Open Education und Open Science auf und legt die Möglichkeiten dar, wie die Nachhaltigkeit von Lehrinhalten gefördert werden kann. Im Fokus stehen Anforderungen von offenen Lizenzierungen an OER und der Workflow, wie Sie OER erstellen und veröffentlichen können. Ebenso wird ein Überblick über die Auffindbarkeit von internationalen und nationalen OER geliefert, die Sie in Ihrer Lehre nutzen können.

 Zielgruppe

Angehörige der Universität Wien, Lehrende und Forscher*innen

 Methoden

  • Impulsvorträge und Diskussion
  • Präsentation und gemeinsame Erarbeitung von Lehrveranstaltungsszenarien anhand universitätsinterner Beispiele der guten Praxis
  • Gemeinsame Feedbackrunden & informeller Austausch

Format & Workload

Dieser Workshop findet digital statt, wobei Sie sich als Teilnehmende zunächst mit einer kleinen Aufgabe (ca. 30min) auf die gemeinsame Videokonferenz (4h) vorbereiten.
Workload gesamt: 4h 30min
Workload Erweiterungsoption: 6h (4h Workshop (online + Präsenz) und 2h individuelle Arbeitsphase)

 Leitung:

Mag. Claudia Hackl

Claudia Hackl ist Projektmanagerin von „Open Education Austria Advanced“ und berät interessierte Projekte und Funktionsträger*innen des österreichischen Hochschulraums zu Open Educational Resources. Am CTL ist sie im Team Digitale Lehre zuständig für die Qualifizierung und Beratung von Lehrenden im Bereich digitales Lehren und Lernen. Sie absolvierte ihr Lehramtsstudium für Informatik und Informatikmanagement sowie Deutsch an der Universität Wien.

 Termin

  • Di., 25.04.2023, 09:00-13:00h (Online Kurs)

+ optionales Erweiterungsangebot:

Vertiefung der Umsetzung in der eigenen Lehre

  • Vorbesprechung: Di., 02.05.2023, 10:00-13:00h (Online)
  • Mo., 12.06.2023, 10:00-13:00h (Präsenztermin)

 Ort

Moodleraum (Als Teilnehmer*in werden Sie rechtzeitig hinzugefügt.)

 Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über die Kursdatenbank der Personalentwicklung der Universität Wien. Bitte beachten Sie, dass die Anmeldungsmöglichkeit ab dem 24.08.2022 freigeschalten wird.

Wenn Sie sich für diesen Kurs anmelden möchten, aber in keinem Dienstverhältnis zur Universität Wien stehen, wenden Sie sich bitte an Isabella Kämmerer: isabella.kaemmerer@univie.ac.at